Sonntag, 14. Januar 2018

[Rezension] Bitter Frost

 Titel: Mythos Academy Colorado I - Bitter Frost
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi (Piper)
Seiten: 382
Preis:  16,99 [D] (Klappenbroschur)
              17,50 [A]
ISBN: 978-3-492-70383-3

Inhalt:
Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.

Protagonisten:
Rory Forseti ist Gwen Frosts Cousine und genau wie Logan Quinn Spartaner. Das bedeutet, sie muss einen Gegenstand nur sehen und weiß sofort, wie sie jemanden damit umbringen könnte. Sie hat es nicht leicht an der Akademie, denn jeder scheint sie für die grausamen Taten ihrer Eltern zu hassen. Trotzdem beißt sie sich durch und lässt sich nicht unterkriegen. Schließlich ist sie eine Kriegerin durch und durch - stark, entschlossen und klug.  

Ian Hunter ist ein gut aussehender Wikinger, der genau wie Rory eine dunkle Geschichte mit sich herum trägt und all seinen Ärger, seine Wut und seine Schuldgefühle an Rory auslässt, die natürlich nicht verstehen kann, warum er sie so verabscheut.  

Meine Meinung:
Zu Beginn und auch als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich nicht, ob sich Gwens Geschichte einfach noch einmal wiederholt - bloß diesmal mit Rory als Protagonistin. An vielen Stellen werden auch Vergleiche zu Gwen gezogen, deren Schicksal sich ebenfalls mit einem Mord in der Bibliothek und einem sprechenden Schwert gewendet hat, doch nach und nach differenzieren sich die Handlungen voneinander. Im Groben ähneln sie sich natürlich (Schnitter-Bösewicht, den es aufzuhalten gibt, sprechendes Schwert, das sehr eigen ist, attraktiver Typ, den es zu entschlüsseln gibt ...), aber in vielen Hinsichten gibt es neue und spannende Details, die das Buch für mich wieder zu einem fesselnden Erlebnis gemacht haben. Jennifer Esteps Schreibstil ist gewohnt locker und man fliegt nur so durch die Seiten. Auch die neuen Charaktere sind auf ihre Art und Weise liebenswürdig beziehungsweise das Gegenteil dessen und entwickeln sich auf ihre Weise. Auch war es schön, dass Gwen nicht nur erwähnt wurde, sondern Teil der Handlung war, wenn auch nur für einen kurzen Moment. 
Der mythologische Teil kommt perfekt zur Geltung und macht das Buch umso interessanter. Vor allem, da diesmal eine nordische Göttin im Mittelpunkt steht, die ich persönlich unglaublich interessant finde sowie ein unheimliches Wesen, das Rory mehr als einmal in die Quere kommt - mit gefährlichen Folgen.
Ein absolut gelungener Auftakt der Spin-off Reihe und ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen!

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