Donnerstag, 17. November 2016

[Rezension] Die Stadt der besonderen Kinder

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Titel: Die Stadt der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Verlag: KNAUR
Seiten: 478
Preis: 12,99 [D] (Taschenbuch)
           13,40 [A]
ISBN: 978-3-426-51718-5

Ein weiteres, ganz liebes Dankeschön an den KNAUR Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Inhalt:
Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann. Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt. Dort angekommen, finden sie schließlich Miss Wren und glauben schon, gerettet zu sein. Doch ausgerechnet hier, in ihrer vermeintlichen Zuflucht, erwartet sie der größte Verrat.

Protagonisten:
Jacob entwickelt sowohl sich als auch seine besondere Fähigkeit, die Hollows zu sehen, in diesem Band sehr stark weiter. Mit jeder Sekunde, die verging, wurde er mir noch sympathischer, als es schon in Band 1 der Fall gewesen ist. Er kämpft dafür, Miss Peregrine zu retten und bringt sich mehr als einmal in ziemliche Schwierigkeiten. Auch seine Gefühle für Emma werden stärker, doch bis zum Schluss ist er sich dessen noch nicht ganz sicher, bis zu ihrem Streit.

Zu Miss Peregrine kann ich jetzt nichts sagen, ohne die furchtbarste Wendung des gesamten Buches zu verraten und das will ich nicht. Nichtsdestotrotz ist sie eine meiner Lieblingscharaktere und hat dazu noch die besondere Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren.

Emma ist in diesem Band noch energischer und scheinbar nichts kann sie aus ihrer Entschlossenheit reißen, Miss Peregrine zu retten, denn wie man erfährt, verdankt sie der Ymbryne ihr Leben. Ich mag sie wirklich sehr, doch die Tatsache, dass sie offensichtlich in Jacob verliebt ist, ihn aber trotzdem dazu drängen möchte, wieder zurückzugehen, sobald Miss Peregrine gerettet ist, regt mich doch ein wenig auf.

Meine Meinung:
Noch viel besser, als Band 1! Noch spannender, noch mitreißender und noch genialer. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, denn die Geschichte hat mich so gefangen genommen, dass ich sie in einem Rutsch durchlesen musste. Es gab viele actionreichere Szenen, als im ersten Teil und an manchen Stellen musste ich auch ziemlich lachen. Ransom Riggs hat einen unglaublich flüssigen und fesselnden Schreibstil, der leicht zu verstehen ist.
Auch in diesem Band gibt es wieder eine Menge spannender, teils auch gruseliger Bilder, die das Geschehen und die Charaktere gut verdeutlichen und einem das Gefühl geben, mitten in der Welt von Zeitschleifen, Krieg und Gefahr zu stecken.
Und jetzt zu dem Punkt überraschende Wendungen. Davon gibt es einige, aber während der letzten 20 Seiten, saß ich senkrecht im Bett und konnte nicht fassen, was da passiert. Am liebsten hätte ich irgendwas durch die Gegend geschmissen, so ... (mir fehlen die Worte) ... war es. Einfach nicht akzeptabel :D Jedenfalls müsste ich dem Buch mehr als 5/5 Sternen geben, weil Teil 1 schon so viele bekommen hat und dieses Buch noch besser war. Es ist auf alle Fälle eine mehr als gelungene Fortsetzung und ich bin schon sehr auf den dritten Teil gespannt.

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