Sonntag, 10. September 2017

[Rezension] Das Vermächtnis der Arassis - Die Macht der Zwei erwacht

[unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar]

Titel: Das Vermächtnis der Arassis - Die Macht der Zwei erwacht
Autor: Crissy Catella
Verlag: familiaVerlag
Seiten: 492
Preis:   16,95 [D] (Hardcover)
               17,50 [A]
ISBN: 978-3-96131-044-9


Ganz lieben Dank an den Verlag für dieses tolle Buch!

Inhalt:
Arassis-Dynastie – das Blut des allmächtigen Zeus Nicos Leben steht Kopf. Eigentlich war er der Überzeugung, ein halbwegs normaler Junge zu sein – zumindest bis zum Eintreffen im Arassis-Sportcamp. Nach einem verheerenden Anschlag auf die Menschheit, wird ihm offenbart, dass er einer der mächtigsten Talenter auf Erden ist und zudem über magische Begabungen verfügt. Doch das ist noch nicht alles. Nach und nach kommt er einer todbringenden Verschwörung auf die Schliche. Nicht mehr sicher, wem er trauen kann, erlebt er gemeinsam mit seinen Freunden das Abenteuer seines Lebens. Ein Kampf zwischen Gut und Böse bricht aus. Wird er das Geheimnis seiner Vergangenheit lüften und die Menschheit retten können?

Protagonisten:
Nico Ringhoff ist ein Junge, der seine Nase in Angelegenheiten stecken muss, die ihn überhaupt nichts angehen und genau diese Neugierde bringt ihn mehr als einmal in Gefahr. Was ihn mir aber besonders sympathisch gemacht hat, ist seine unendliche Treue und Loyalität gegenüber seinen Freunden. Sie bedeuten ihm alles und er würde niemals zulassen, dass ihnen etwas zustößt. 

Lavinia van Divort ist neben Sebastjan und Mary die vierte im Bunde und ein Mädchen, das mir sehr ans Herz gewachsen ist. Sie ist unheimlich schlau, scheint jedes Buch auswendig zu kennen und kann wahnsinnig überzeugend sein, doch hinter ihrer selbstbewussten Fassade schlummern Trauer und Schuld.

Rupert Gottmann ist Rektor der Schule für Talenter und die perfekte Besetzung dieses Postens. Streng, machtvoll, aber auch gerecht und freundlich. Von allen Lehrern war er mir zusammen mit Professor Dorothy Arlon am einnehmendsten. Nicht zu vergessen Sir Gottmanns Hund Argos.

Meine Meinung:
Ich liebe Mythologie und alles was damit zusammenhängt! Und genau aus diesem Grund war dieses Buch einfach perfekt. Man erfährt unheimlich viel über Artefakte der Götter, über sie selbst und ihre Geschichte, ebenso wie über Sehenswürdigkeiten in beispielsweise Dublin. Die Stadt ist einer der Schauplätze des Buches, wo ich zum nächsten Pluspunkt kommen will. Die Geschichte spielt nicht nur im Anwesen der Familie Arassis, sondern auch in London und Irland sowie ausschnittweise auf einer Insel in Vanuatu. Zudem wechseln ab und an die Sichtweisen. Natürlich wird hauptsächlich aus Nicos Sicht erzählt, aber zwischendrin gibt es kurze Kapitel, die Einblicke in Rupert Gottmanns oder dem Anführers des Elysischen Bundes geben, sodass der Leser noch vor Nico und seinen Freunden erfährt, was passieren wird beziehungsweise zumindest eine Ahnung davon bekommt. Deswegen ging für mich dabei leider ein bisschen Spannung verloren, aber ich habe trotzdem mit Nico mit gefiebert und war jedes Mal erleichtert, wenn er dann endlich die richtige Erkenntnis hatte. 
Durch den einfachen, leicht verständlichen Schreibstil bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Selbst als nicht-Kenner von Mythologie hat man keine Probleme, die verwendeten Begriffe zu verstehen, denn die Erklärungen werden einfach und sinnvoll in die Handlung eingebaut. 
Das Ende - und Crissy, das geht jetzt direkt an dich - dieses Ende ist nicht akzeptabel! Da lüften sie endlich das große Geheimnis und nicht einmal Nicos Reaktion krieg ich zu lesen. Zum Glück wird es einen zweiten Teil geben, auf den ich mich jetzt schon riesig freue. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses tolle Fantasy-Jugendbuch.       


Freitag, 1. September 2017

[Rezension] Game of Thrones - Haus Stark: Schattenwolf 3D Maske

[unbezahlte Werbung]

Titel: Game of Thrones - Haus Stark: Schattenwolf
Verlag: arsEdition
Seiten: 44
Preis:   19,99 [D]
               19,99 [A]

Inhalt:
Kreative 3D-Maske für alle Game-of-Thrones-Fans – ganz leicht zum Selbermachen! Inspiriert von der preisgekrönten Serie, enthält dieses Buch neben Infos rund um die Serie und das Haus Stark vor allem den Schattenwolf, das Wappentier des Hauses, als wunderbar ausgefeilte 3D-Maske zum Selberbauen.

Meine Meinung:

Ein Muss für jeden Game-of-Thrones-Fan! Ich habe die Schattenwolf-Variante bekommen, aber es gibt auch noch den Löwen vom Haus Lennister, den Drachen von Targaryen und einen Weißen Wanderer. Auf den ersten Seiten des Buches findet man ein paar Informationen zu dem jeweiligen Haus und schön illustrierte Bilder. Es ist generell eine Augenweide, sich die Ausgabe anzuschauen. Die Anleitung ist kurz, aber verständlich und wenn man sich daran hält, dann sollte auch nichts schief gehen. Das Basteln an sich ist ziemlich zeitaufwendig. Ich habe erst die Maske an einem Nachmittag und die Wandhalterung dann am nächsten Tag zusammengebaut und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Obwohl die Pappe relativ fest ist, lassen sich die Laschen leicht falten, dafür ist das mit dem Kleben so eine Sache. Ich empfehle euch, nehmt Klebeband. Dann spart ihr unnütze Arbeit. Ich selbst habe es erst mit Klebestift und dann mit Flüssigkleber versucht, doch das hat überhaupt nicht gehalten. Das Klebeband hingegen hält hervorragend. Wer schon einmal einen Puzzleball gemacht hat, kann es ungefähr damit vergleichen, denn man muss sich an den Zahlen auf der Rückseite orientieren.  Bei den Ohren hatte ich ein bisschen zu knobeln, bis ich verstanden hatte, wie sie anzubringen waren. Jetzt hängt der Schattenwolf bei mir an der Wand und zieht jedes Mal beim Reinkommen ins Zimmer seine Aufmerksamkeit auf sich. 





  

Donnerstag, 24. August 2017

[Rezension] Auserwählt

[unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar]

Titel: Auserwählt
Autor: Michelle Augustin
Seiten: 410
Preis:   11,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 9781521734629


Inhalt:
Es ist, als wärst Du mitten in ein fertiggestelltes Buch hineingefallen und Du weißt nicht, wie es angefangen hat oder weitergehen wird. So fühlt sich Cainy Nance, als sie aus dem Koma erwacht und keinerlei Erinnerungen mehr hat, weder an sich selbst, noch an ihre Vergangenheit. Ihre Familie und Freunde stehen ihr bei und Cainys Leben scheint wieder vollkommen zu sein. Doch sie hat das Gefühl, dass man ihr Dinge aus ihrer Vergangenheit absichtlich verschweigt. Immer wieder hat sie Träume und Flashbacks und dann taucht auch noch dieser unglaubliche, junge Mann auf, der ihr innerhalb kürzester Zeit den Kopf verdreht und tief in ihr diese unerklärlichen Gefühle verursacht.

Protagonisten:
Cainy Nance ist unsere Hauptfigur und muss sich selbst kennenlernen, nachdem sie ihre Erinnerungen an ihr altes Leben verloren hat. Es hat mich überrascht, wie scheinbar locker und entspannt sie damit umgegangen ist ohne voller Verzweiflung nach Antworten zu suchen. Sie ist eine ruhige, verständnisvolle Persönlichkeit, kann aber auch schon mal aufbrausen und deutlich ihre Meinung zum Besten geben. Ich mochte sie recht gern, da sie mir von der Art her ähnlich ist und ich ihre Entscheidungen zum größten Teil nachvollziehen konnte.

Rylyn ist der typische, gutaussehende junge Mann. Charmant, selbstsicher und ganz der Gentleman. Wer hätte nicht auch gerne so einen Traummann? Dass das nicht alles war, war mir von Anfang an klar, sonst wäre das Buch schon nach der Hälfte vorbei gewesen. Trotzdem war er irgendwie undurchschaubar und ich konnte mich nicht ganz entscheiden, was ich von ihm halten sollte.

Meine Meinung:
Ich war ehrlich gesagt überrascht, da mir nicht ganz bewusst war, dass sich die Geschichte in Richtung Fantasy bewegt. Zu Anfang sah alles nach einer dieser Liebesgeschichten aus und auch das Setting passte dazu. Attraktive, reiche Charaktere, wohnhaft in Miami Beach, ausgestattet mit schicken Autos und teuren Klamotten. Das erschien mir alles irgendwie ein wenig zu übertrieben und klischeebeladen, doch die rätselhaften Träume und merkwürdigen Ereignisse ließen schnell vermuten, dass mehr dahinter steckt und die Neugier, endlich herauszufinden, worin der Fantasyteil bestand, ließ mich durch die Seiten fliegen. Im letzten Drittel kam dann endlich die Auflösung und ich wurde völlig mit Informationen überschüttet. Das tat der Spannung jedoch keinen Abbruch, denn nebenbei spielten sich noch andere Dinge ab, es gab einige überraschende Momente und ich habe mit Cainy gezittert, aber der große Knall zum Schluss blieb leider etwas kleiner als erhofft. Da es jedoch noch eine Fortsetzung geben soll, ist das nicht allzu schlimm.
Die Charaktere neben Cainy, wie beispielsweise ihre Cousine Yairy oder deren Verlobter Tylen sind schön ausgearbeitet und nicht allzu oberflächlich. Auch der flüssige, gefühlvolle Schreibstil gefällt mir gut und macht es einem leicht, das Buch zu mögen. Es ist nicht schwer, sich in die Personen hineinzuversetzen und mit ihnen mit zu fiebern. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band 2.

Montag, 21. August 2017

[Rezension] Die Blackhaven Chroniken - Der Hexer

[unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar]

Titel: Die Blackhaven Chroniken - Der Hexer
Autor: Janine Dix
Seiten: 353
Preis:   9,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 9781521445303


Inhalt:
Das Böse lauert überall, in jeder Ecke der Stadt und jeder Ritze der Häuser und vor allem im Fluss, der Blackhaven wie ein dunkles, öliges Band durchzieht...
Doch daran hat sich Robert Greene längst gewöhnt. Erzogen dazu, gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und andere Ausgeburten der Hölle zu kämpfen, kann ihn so leicht nichts mehr schocken. Zumindest aus dieser Richtung. Dass sich aber die Grenzen zwischen Schwarz und Weiß schnell verwischen, wenn nicht sogar leicht verschieben lassen, daran muss er sich immer noch gewöhnen. Besonders da er beschlossen hat, all dem den Rücken zu kehren.
Allerdings wird man seine Vergangenheit nicht so einfach los, vor allem dann nicht, sobald man in eine Verschwörung rund um die eigene Person verwickelt wird, die einem das Leben oder sogar den Verstand kosten könnte.


Protagonisten:
Robert Greene ist ehemaliger Leiter der Allianz des Lichts, einer Organisation, "die sich dem Schutz der Menschen vor den Mächten der Dunkelheit verschrieben hat". Er verlässt die Organisation aber und versteckt sich in einer Absteige in Blackhaven. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit ihm nicht so recht warm geworden bin. Seine irgendwie sprunghafte Art, nach außen hin gelassen und unbeeindruckt zu wirken, während er innerlich mit seinen Gefühlen ringt, aber dann doch kurz davor ist, in Tränen auszubrechen, konnte mich nicht von sich überzeugen. Auch seine Sturheit beziehungsweise sein scheinbar unüberwindbarer Stolz, der bewirkt, dass er die anderen Charaktere verletzt oder auf die Palme bringt, ist mir nicht sehr sympathisch gewesen.

Meine Meinung:
Die Idee dieser Geschichte ist an und für sich nicht schlecht. Mal etwas Urban-Fantasy ohne Romantik, dafür aber mit viel düsterer Atmosphäre und einer Menge außergewöhnlicher Kreaturen.
Das Buch ist so aufgebaut, dass nach einem Kapitel in der Gegenwart wieder eines folgt, das in Roberts Vergangenheit spielt, sodass man nach und nach mehr über ihn und seine Familie erfährt. Leider sind die Zeitsprünge ein bisschen durcheinander, sodass man sich erst ins Gedächtnis rufen muss, ob die Handlung jetzt vor oder nach dem letzten Rückblick handelt. Ganz gut gelöst wurde das durch die Überschriften, in denen die Jahre enthalten sind. Trotzdem hatte ich Schwierigkeiten, zu verstehen, worauf das alles jetzt hinauslaufen soll. Die Verschwörung, von der gesprochen wird, kommt nicht wirklich ans Licht und bis zum Ende war mir nicht klar, ob Ethan, Roberts ehemaliger bester Freund, darin verwickelt ist oder nicht, denn er wird in den Rückblicken als besessen und böse dargestellt.
Auch die Spannung wollte bei mir nicht so recht ankommen. Es gab Kämpfe und gefährliche Situationen, doch denen fehlte es einfach an Energie.
Die Idee ist klasse, aber ich glaube, da könnte man noch mehr rausholen und auch die Charaktere dreidimensionaler gestalten. Ich bin trotzdem auf den zweiten Teil gespannt und wer einfach mal eine dämonenreiche Geschichte mit einem etwas gewöhnungsbedürftigem Protagonisten lesen will, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Freitag, 18. August 2017

[Rezension] Amrita - Am Ende beginnt der Anfang

[unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar]

Titel: Amrita - Am Ende beginnt der Anfang
Autor: Aditi Khorana
Verlag: Dressler Verlag
Seiten: 336
Preis:   17,99 [D] (Hardcover)
               18,50 [A]
ISBN: 978-3-7915-0056-0


Inhalt:
Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?

Protagonisten:
Amritas Leben scheint vorbestimmt zu sein. Sie soll verheiratet werden, um den Frieden zwischen Shalingar und Makedon zu sichern, doch nachdem alles aus dem Ruder läuft, muss sie fliehen und ihr altes Leben aufgeben. Mutig, aber auch manchmal voller Zweifel stellt sie sich ihrer Aufgabe und findet nach und nach heraus, wer sie wirklich ist. Sie ist eine starke junge Frau, die mit vielen Verlusten umgehen und sich gleichzeitig ihrem Schicksal stellen muss. Modern erzogen glaubt sie nicht an Magie oder Mythen, bis sie ihnen gegenüber steht und erkennen muss, dass sie selbst ein Teil dessen ist. Ich mochte sie sehr gerne, vor allem zusammen mit Thala gibt sie ein sehr gutes Team ab. 

Thala ist eine Seherin, die Sikander Amrita als Geschenk mitbrachte. Amrita befreit sie und Thala begleitet sie. Die beiden werden gute Freundinnen und Thala, die sich nach ihrem Leben sehnt, bevor sie zu dem gemacht wurde, was Sikander ihr angetan hat, hilft Amrita auf ihrer Reise.

Meine Meinung:
Schon als ich das Cover gesehen hatte, wusste ich, dass dieses Buch besonders sein muss. Es hat etwas Magisches an sich, und glitzert, doch nicht zu stark. 
Der Einstieg in die Geschichte ist eine Parabel - Die Parabel vom Land der Bäume - , die man sich in Shalingar erzählt und schon zu Beginn einen Hauch von Magie verbreitet.  Schnell lernt man die Protagonisten kennen, wird an die Schwierigkeiten des Besuches von Sikander herangeführt und taucht in Amritas königliches Leben ein, das auf den zweiten Blick nicht mehr so rosig erscheint. 
Das orientalische Setting mit all seinen bunten Farben, Gerüchen und Lauten wird von der Autorin detailliert beschrieben, sodass man förmlich in die Geschichte eintauchen kann. Der Schreibstil hat etwas Märchenhaftes und die Sätze fliegen nur so dahin. Das, kombiniert mit den relativ kurzen Kapitel, verleitet dazu, das Buch in einem Rutsch zu lesen. 
Schön fand ich, dass der Übergang zum Fantasyaspekt nicht zu abrupt kam. Es tauchten langsam und nur Stück für Stück immer neue Elemente auf, die am Ende alle zusammengeführt werden. Aber leider gab es auch in dieser Geschichte wieder vorhersehbare Dinge, was dem Buch ein bisschen an Spannung genommen hat, die jedoch sehr konstant hoch gehalten wird. Der Schluss hat mich dann jedoch ziemlich überrascht und gibt jedem Charakter sein eigenes kleines Happy End. Für einen Einzelband ist dieses Buch wunderbar gelungen und lässt keine Fragen offen.