Sonntag, 27. August 2023

[Rezension] Spiele um Segen und Verdammnis - Die Gottesdiener

                                                             [Rezensionsexemplar]

Titel:
Spiele um Segen und Verdammnis - Die Gottesdiener
Autor: Jana Ulmer
Verlag: Books on Demand
Seiten: 488
Preis: 19,99[D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7543-5555-8


Inhalt:
Ein grausamer Verdacht führt Aveny Macall in das Königreich Presien. Ist die Organisation aus Assassinen, der sie angehörte, wirklich wiederauferstanden? Getarnt als erwählte Wächterin, nimmt sie an den Ehrenspielen teil und sucht im Arenakomplex nach Hinweisen. Dabei begegnet sie Kaelan Walsh aus dem Dorf ihrer Kindheit. Niemals darf er von ihrer Vergangenheit erfahren, erst recht nicht, dass sie zu einer Tristi herangezüchtet wurde. Doch auch er ist wegen eines Geheimnisses auf der Suche nach Antworten. Und plötzlich verfolgen Aveny und Kaelan dasselbe Ziel ...

Protagonisten:
Aveny
ist ehemalige Assassine der "Boten des Lichts". Sie wurde in jungen Jahren ausgebildet, zu töten und das mit einem Lächeln im Gesicht. Doch hatte sie Spaß daran, Leben zu nehmen. Sie ist mitfühlend und mutig und hat es geschafft, sich in den Seenlanden ein neues Leben aufzubauen. 

Meine Meinung:
"Spiele um Segen und Verdammnis" ist der Auftakt der neuen Fantasy-Reihe von Jana Ulmer. Ich habe damals von ihr die Tasyar-Chroniken gelesen und habe nun beim Lesen dieses Buches festgestellt, wie sehr die Autorin sich in ihrer Art und Weise zu schreiben, entwickelt hat. Alles an dieser Geschichte ist um einiges komplexer, tiefgründiger und atmosphärischer. Neben Protagonistin Aveny lernt man recht schnell Shadia, Daron, Kento, Xiliranus, Hexe Odilla und Kaelan kennen. Im Verlauf der Handlung wechseln die Perspektiven zwischen den Figuren, sodass man unterschiedliche Einblicke in die Geschichte bekommt und mehr über die Charaktere erfährt. Ich habe mich daran nicht gestört, aber das ist ja bekanntlich bei jedem anders. Da hier eine vollkommen neue Welt mit gänzlichen neuen Wesen, Göttern, fremden Namen und einem unbekannten Magiesystem eingeführt wird, ist das ruhige Tempo, mit dem man in das Buch startet, sehr angenehm. Dennoch hat es eine Weile gedauert bis ich den Durchblick hatte. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Ehrenspiele, an denen Aveny teilnehmen soll und der geheime Auftrag, den sie in diesem Zusammenhang von ihrem Fürsten erhalten hat. Das Cover sowie der Klappentext haben mich auf eine düstere, teils brutale High-Fantasy-Geschichte hoffen lassen, doch so ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Spiele hätte für meinen Geschmack noch ein bisschen blutiger sein können, die Charaktere ein wenig durchtriebener. Wer nach der großen Liebesgeschichte sucht, wird nicht fündig. Etwas Romantik ist dennoch vorhanden. Das Ende lässt etliche Fragen offen, doch soweit ich weiß, wird es einen zweiten Teil geben.  

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