Montag, 22. November 2021

[Rezension] Burning Soul - Ein Königreich aus Feuer und Schatten

                                                            [Rezensionsexemplar]


Titel: Burning Soul - Ein Königreich aus Feuer und Schatten 
Autor: Hanna Frost
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 318
Preis: 16,99 [D] (Taschenbuch)
ISBN: 
978-3-551-30415-5

Inhalt: 
Jung, schön und tödlich wie eine scharfe Klinge – das sind die Eigenschaften einer begnadeten Assassinin, so wie Kaida eine ist. Doch seit der grausame Fae-König Oberon im ganzen Land nach rothaarigen Frauen fahndet, muss sie sich im Verborgenen halten und tötet nun Wesen dunkler Magie statt Krieger. Als sie einen neuen Auftrag annimmt, tappt sie ungewollt in eine Falle. Sie wird von einem Fae überwältigt und verschleppt. Kaida stockt der Atem, als sie erkennt, wer ihr Entführer ist: Jace, der Thronfolger der Fae. Der überhebliche Prinz ist im ganzen Land für sein eiskaltes Herz bekannt, aber ausgerechnet Kaidas Anblick scheint etwas in ihm zu schmelzen …

Protagonisten:
Kaida ist eine begabte Assassinin, die von einem Hexer persönlich ausgebildet wurde bis sie ihre Gefühle ausschalten und einfach töten kann. In ihrer Vergangenheit musste sie eine Menge durchmachen und lebt mit einer unglaublich großen Schuld, die sie nicht loslässt. 

Jace ist der Thronfolger der Fae, die einst die Königsfamilie der Menschen umbrachten und deren Palast einnahmen, nachdem sie von ihrer Insel vertrieben wurden. Er hat einen jüngeren Halbbruder, eine ältere Schwester und einen Freund, der ihm beinahe wie ein Bruder ist. 

Meine Meinung:
Fae, Assassinen, Magie und eine neue Welt. Klingt nach der perfekten Mischung für eine Fantasygeschichte. Ich kam schnell in die Story rein. Man lernt Protagonistin Kaida in ihrem aktuellen Umfeld kennen und merkt schnell, dass es etwas in ihrer Vergangenheit gibt, das sie verfolgt und nicht loslässt. Sie ist rastlos, meidet Kontakt mit Menschen so gut es geht und jagt stattdessen Monster. Als sie allerdings vom Faeprinzen Jace entführt wird, wird ihre ganze Welt kopfgestellt. Jace soll der Fae mit dem eiskalten Herz sein, doch das merkt man nur zu Anfang. Relativ schnell erkennt man, wie gequält er in seinem Inneren ist, der sich nicht unbedingt benimmt als sei er schon mehrere Jahrhunderte alt. Im Gegenteil ... sowohl er als auch sein bester Freund Nox verhalten sich ziemlich jugendlich und vom Kopf her eher wie zwanzigjährige, was mir nicht ganz passend erschien. Trotzdem hat es die Geschichte ziemlich aufgelockert. Ebenso wie Kaidas Schlagfertigkeit. Sie ist unglaublich stur, dickköpfig und sprunghaft in ihren Gefühlen. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jace steht definitiv im Vordergrund der Handlung. Sie ist sanft und ruhig, gespickt mit dem nötigen Drama zum Ende hin. Was mich etwas gestört hat, ist die generelle Wankelmütigkeit der Charaktere. Von Liebe zu Hass, von Fremden zu Familie innerhalb von gefühlten Minuten. Dann wieder Zweifel und Misstrauen ohne groß zu hinterfragen. Der Fae-König Oberon, der ja theoretisch einer der Antagonisten sein soll, da er immer als grausam beschrieben wird, war mir beinahe schon zu nett. Ansonsten hatte ich definitiv meinen Spaß mit der Geschichte und bin sehr neugierig, wie es mit Jace und Kaida weitergeht. 

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