Montag, 25. April 2022

[Rezension] Die Macht des goldenen Blutes

                                                       [Rezensionsexemplar]


Titel: 
Die Macht des goldenen Blutes 
Autor: July Winter 
Verlag: Carlsen Impress
Seiten: 350
Preis: 12,99 [D] (Taschenbuch) 
ISBN: 
978-3-551-30422-3

Inhalt: 
Schon ihr ganzes Leben wird Prinzessin Anthea von der Außenwelt abgeschirmt, denn allein ihr magisches Blut vermag es, das Königreich Aurasis vor den Mächten der Dunkelheit zu schützen. Dennoch gelingt das Unmögliche: Die Thronerbin wird ausgerechnet am Tag ihrer Vermählung überfallen und entführt. Und zwar von niemand Geringerem als dem gefürchtetsten Krieger des Bösen. Doch obwohl er sie zu dem mächtigen Schwarzmagier Salis bringen soll, scheint er mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Mehr und mehr spürt Anthea, dass dieser furchteinflößende Kämpfer vielleicht doch mehr ist als pure Dunkelheit ... 

Protagonisten:
Anthea ist Prinzessin von Aurasis. Ihr Blut schützt das Land vor finsteren Mächten, was sie zu jemandem macht, der um jeden Willen beschützt werden muss. Sie ist liebevoll, freundlich und gütig, doch tief in ihr drin steckt eine Kämpferin, die sie allerdings erst finden muss. 

Meine Meinung:
Wie sehr habe ich mich auf das Buch gefreut? Ja. Wurde ich enttäuscht? Zum Glück nicht. Mit diesem Einzelband hat July Winter eine wunderschöne, runde und fantasiereiche Geschichte geschaffen, die mit tollen Charakteren und einer spannenden Welt punktet. Prinzessin Anthea (ich liebe diesen Namen) ist ein Sonnenschein. Freundlichkeit, Güte aber auch Tapferkeit und Willenskraft stecken in ihr. Love Interest Reav ist düster, mürrisch, abweisend und von Finsternis durchdrungen. Nicht umsonst wird er Sohn des Bösen genannt. Die Dialoge zwischen den beiden sind mal unterhaltsam, mal ernst, mal von starken Gefühlen getrieben. Aus Feinden werden irgendwie Freunde und dann Geliebte. Die Reise der beiden mitzuverfolgen und aus ihren Sichtweisen in ihre Köpfe schauen zu können, hat der Geschichte noch mehr Tiefe verliehen. Hinzu kommen Geheimnisse, verfeindete Völker, Kämpfe und Magie. Die Wendungen kamen zwar nicht vollkommen unerwartet, haben ihren Effekt aber nicht verfehlt. Am Ende hatte ich regelrecht Gänsehaut. Auch der Schreibstil trägt dazu bei, dass man problemlos durch die Seiten fliegt. Es gibt ein paar Wendungen, die July Winter recht häufig verwendet, was mich aber nicht unbedingt gestört hat. 
Wer sich noch nicht so richtig an High Fantasy herangetraut hat oder gerne Einzelbände liest, kann mit diesem Buch überhaupt nichts falsch machen. 

1 Kommentar:

  1. Hallo Bianka,

    das klingt auch ein bisschen märchenhaft, liegt wohl an der anscheinend klischeehaften Rolle der Prinzessin.
    Am Unterhaltungswert habe ich dank dir jedoch keinen Zweifel.

    Viele Grüße
    Tina

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